Scheitern ist keine Option. Diese Band hat noch Ziele: One Fine Day geben ihrer Zukunft ein Zuhause und setzen dabei alles auf eine Karte. Neulich gelang es namhaften Wissenschaftlern, das Phänomen der sich anziehenden Gegensätze zu belegen. Wie? Sie verglichen die wesentlichen Charaktermerkmale der One Fine Day-Mitglieder mit den Songs auf deren brandneuen Album und stellten fest: Selten hat der gemeinsamer Nenner von so unterschiedlichen Typen so dermaßen harmonisch geklungen. Dass das Ding parallel noch jede Tanzlampe anklickt, sollte man der Vollständigkeit halber vielleicht erwähnen. Nach vier gemeinsamen Jahren und hunderten Live-Shows in Deutschland, Europa, Japan und den USA haben One Fine Day aus Hamburg ihre bandinterne Chemie und ihren Sound gefunden. All die Tage im Tourbus und die Nächte auf den Böden irgendwelcher Jugendzentren, bei Fans oder deren Freundinnen haben die fünf von One Fine Day sehr genau auf dem Schirm, wie sie miteinander umgehen und wann sie einander lieber mal in Ruhe lassen. Wenn Marten, Roman, Hendrik, Marco und Erik an die Arbeit gehen, dann bleiben Befindlichkeiten und Egotrips draußen, denn dafür ist das hier zu wichtig. Schließlich geht es für die Jungs um nicht mehr als das Erfüllung des eigenen Lebenstraums.