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EAT THE GUN PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dominik am 05.05.2009

EAT THE GUN sind zurück. Zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums Cross Your Fingers blasen die Münsteraner mit Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion zum Angriff. Der Titel des Albums ist Programm: Die zum Trio geschrumpfte Band hat den Dreck der Straße abgeschüttelt und präsentiert sich härter, kompakter, wütender und ernster als auf dem Debüt. Zwar war Cross Your Fingers eine Hard Rock Platte, wie sie im Buche steht, und auf die EAT THE GUN auch heute noch zu Recht stolz sind, aber dennoch das war alles gestern. Ladies and Gentlemen: EAT THE GUN!

Vier Jahre sind zwischen der Entstehung von Cross Your Fingers und Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion vergangen, in denen die Münsteraner über hundert Konzerte abgerissen und sich musikalisch massiv weiterentwickelt haben. 2008 klingen EAT THE GUN frisch und unverbraucht, vor allem aber auch zeitgemäßer als zuvor. Nachdem sich die früher vierköpfige Band zu Triogröße verjüngt hat, hat sich natürlich auch ihr Sound verändert zu Gunsten eines transparenteren Gesamtbildes, in dem die einzelnen Instrumente und die Stimme mehr Luft zum Atmen und mehr Platz zum Wüten genießen. Gleichzeitig hat sich die Band aber auch auf ihren Kern reduziert, auf drei Freunde, die es seit fünf Jahren genießen, zusammen zu rocken, und die während der Entstehungsphase von Super Pursuit Mode Aggressive Thrash Distortion zu einem völlig neuen, viel entspannteren Spielgefühl gefunden haben.

Das Ergebnis sind elf schweißtreibende, wütende Songs, die ohne Umschweife nach vorne lospreschen, keine Gefangenen machen und sich in Schallgeschwindigkeit in höllische Ohrwürmer verwandeln. Weniger Ballast, ansonsten von allem etwas mehr, und ein weiterer Beweis dafür, dass man für Rock n Roll nicht mehr als drei Leute braucht. Die einzelnen Songs wie der Sound sind härter, aggressiver, energischer, weniger verspielt und dafür viel groovelastiger, was nicht zuletzt dem durchweg viel dominanteren Basssound zuzurechnen ist. Alte Fans werden nicht enttäuscht, denn im Herzen sind EAT THE GUN immer noch die, die sie vorher waren, nur eben als Konzentrat.

 

 

Letzte Aktualisierung ( 05.05.2009 )
 
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